Termine & Veranstaltungen
am 2.12.2025 erklärte die FAO das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtenwesens.. Viele Nationen planen hierzu Aktivitäten. Einen ersten Überblick für Deutschland findet man unter
https://weidelandschaft-hirtentum.de/
und vielfach unter dem Stichwort #iyrp26
Die zentrale Veranstaltung in Brüssel führt am 13. Oktober Menschen zusammen, auch jene, die am 22.08. in den Niederlanden zum Wool March gestartet sind.
Wir sind gespannt.
Zwischendurch organisieren wir jetzt erstmal den Tag des Offenen Denkmals in Kombination mit den Biowochen NRW. Am 13.9. zwischen 11 und 18 Uhr gibt es Infos zu Schaf und Landschaft, Denkmal und ländlichem Gewerk, mit einem kleinen Markt, Streichelschafen und mehr. Interessierte lesen unter dem Punkt "Altes Pfarrhaus".
In etlichen Bundesländern gab und gibt es kurze Filmchen auf social media zum #hirtenzug. Veranstaltungen wie Schafschauen und Leistungshüten werden genutzt, um die besonderen Schlaglichter auf das Thema zu lenken. Medial wie politisch passiert außerhalb unserer eigenen "Bubble" zu wenig- gegenseitig müssen wir uns allerdings nichts erzählen zu den gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Schafhaltung, für Biodiversität, Klima, Wasser, Boden,... wie aufmerksam machen in einer Zeit, in der Desinteresse immer unhöflicher kundgetan wird und zu den Bereichen, die für alle relevant sind Menschen im besten Falle zuständig, aber nie verantwortlich sind?
Auch die NRW- Schaftage standen im Zeichen des Hirtenzuges:
https://schafe-schuetzen.de/schaftage2026/
https://www.instagram.com/hirtenzug_nrw/
htthttps://www.instagram.com/hirtenzug_2026/
eigentlich nicht gut zu wissen:
Der für 2026 geplante Wollkonvent muss wieder abgesagt werden-
"In den News finde ich eine Meldung dazu, dass man in Sachen Klimaschutz mit den Inselstaaten im Pazifik spricht. Großartig. Kommunikation ist wichtig, wenn man wirklich Lösungen finden will.
2025 musste der Wollkonvent abgesagt werden, weil die Ministerien keine Vertreter entsandten- man sei nicht sprachfähig und müsse sich erst zusammenfinden nach der Regierungsbildung. Nun könnte man witzeln, das hätte bis heute offenbar nicht funktioniert- schlechter Witz zum Schaden aller.
Fakt: auch zum für 2026 geplanten Wollkonvent der VDL kommt niemand aus dem Bundelandwirtschafts-, aus dem Bundesumwelt-, aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Viel Aufwand, gute Referenten- und nicht genug Resonanz für Überlegungen und Strukturen zur InWertSetzung eines heimischen Produktes. Nicht wichtig genug in Zeiten von Resilienz und Nachhaltigkeit, Klimabilanzen und Berechnung ökologischer Fußabdrücke.
Die VDL ist keine lokale Bastelgruppe; sie ist Dachverband aller Schafzuchtverbände in Deutschland. Und sie versucht, auf die gesamtgesellschaftliche Leistung der Schafhaltung aufmerksam zu machen- denn tatsächlich benötigt jeder Mensch Sauerstoff, gesunden Boden, Wasser. Dass diese wichtigen Grundlagen ganz besonders in beweidetem Grünland erhalten werden, ist nicht einmal im von der UN ausgerufenen Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtenwesens IYRP2026 auf dem Schirm.
Wissenschaft, die sich mit Grünland und seiner universellen Wichtigkeit befasst, plädiert für mehr Wiederkäuer, die für Menschen nicht nutzbares Grünland funktionsfähig erhalten für Klimaschutz im Ganzen. Wen Artenvielfalt oder sichere Deiche schon nicht interessieren, sollte zumindest wissen, dass man atmen muss. Schafhaltung findet medial eher nicht statt, politisch ebenso wenig. Falls doch, beschreibt man sie als unersetzlich, und das war es.
Und was hat das mit Wolle zu tun? Bei Erstellung der Römischen Verträge hatte man diese wunderbare Faser vergessen, ein nachwachsender Rohstoff mit vielen vorteilhaften Funktionen und ohne Umweltschädigung. Statt das zu schätzen, deklarierte man Wolle als tierischen Abfall- und hat das bis zum heutigen Tage nicht revidiert. Eine vielseitige Faser aus heimischer landwirtschaftlicher Erzeugung bleibt Müll. Obwohl man um ihre Vorzüge weiß. Das stellen auch all die Projekte immer wieder fest, die mit enormem finanziellem Einsatz Ergebnisse verkünden, die längst bekannt sind. Um dann den (digitalen) Aktendeckel zu schließen, ohne ein marktreifes Produkt, nur mit Gewinn für die Projektierer- und für das gute Gefühl, man habe ja etwas getan zur Wolle. Und man unterstützt weiter Fertigung aus importierten und/oder umweltschädlichen Materialien, die günstiger wirken, weil man die Entsorgungskosten nicht einpreist.
Lippenbekenntnisse und Desinteresse sind nicht zielführend. Ernstgemeinte Kommunikation könnte helfen. Weder zu Fachgesprächen noch zum Wollkonvent zu erscheinen, wo Politik und Forschung, Erzeugung, Verarbeitung und Transport sich treffen, sagt eine Menge über die Ernsthaftigkeit vollmundiger Parolen aus. Die Schafhaltung und auch die Wolle können Lösungsansätze für ehrlicherweise nicht wegzuleugnende Probleme liefern. Wenn man davon nichts wissen möchte, kommuniziert man nicht. Schon gar nicht direkt vor der Haustür.
Dabei sind die wenigen verbleibenden Weidetierhalter und ihre Verbände fast schon eine Insel. Aber halt nicht im Pazifik."
Vom 16. bis zum 25.Januar 2026 fand die Grüne Woche statt- sie feiert hundertjähriges Jubiläum. Dankenserterweise ohne Seuchen, die alles lahmlegen
(klopf auf Holz), hatte die VDL ihren Stand mit den verschiedenen Rassen, ganz viel Information und Austausch und dem Grünen Klassenzimmer an gewohnter Stelle. Gegenüber mit schöner Regelmäßigkeit die GEH, die mit den drei Schnuckenrassen und den Altdeutschen Hütehunden als "Rasse des Jahres" an den Start geht.
Einen Vortrag zu Schnucken in der Moorbeweidung durften wir dazu bisher schon zweimal halten, auch um mitzunehmen, wer sonst nicht an diesen wundervollen Orten arbeiten darf
Erklärschaf Karlotta war auch vor Ort, zeitweise live, ansonsten im Film.
>weitere regionale und bundesweite Termine auf der Seite der "Schafzucht" https://www.schafzucht-online.de/
bereits vorbei:
>Bundesschau Skudden und Rauhwollige Pommersche Landschafe 3.-5.10.2025,
>VDL-Bundesleistungshüten,26.09.2025–28.09.2025, Brambach (Sachsen-Anhalt).
Für NRW startberechtigt ist der Sieger des Landesleistungshütens NRW, das am 10.08.2025 in Lünen auf der Schäferei Konze stattfand. Hier lag Tobias Kemper aus der gleichnamigen Schäferei in Lippstadt einen halben Punkt vor seinem Nachfolger. Beim Bundesleistungshüten lag er auf Platz neun- Sieger wurde Rainhard Rohde aus Mecklenburg-Vorpommern
>Freilichtgenuss im Detmolder LWL- Freilichtmuseum: elf Rassen unter der Bockwindmühle zeigten den Besuchern die Vielfalt und die Einsatzmöglichkeiten. Ein kleiner Bericht in Bildern unter: https://www.facebook.com/reel/1482513789758140
>NRW-Schaftage auf Haus Düsse, 15.-17.08.2025-
Körungen, Prämierungen, Auktion und freihändiger Verkauf, Markt, Koppelgebrauchshundewettbewerb. Handspinnen uvm.
Bericht zu der äußerts gelungenen Veranstaltung auf:
https://schafe-schuetzen.de/veranstaltung/nrw-schaftage-2025/
IGW: vom 17. bis 26 Januar 2025 fand in Berlin die Internationale Grüne Woche statt. Aufgrund der Maul- und Klauenseuche, die nur wenige Kilometer vor Berlin ausgebrochen ist, wurden keinerlei empfängliche Tierarten dort ausgestellt.
(Zu MKS siehe auch unter "Tiergesundheit")
Der VDL- Stand in der Tierhalle ohne Tiere war dennoch für alle Fragen rund um Schafe und Ziegen Anlaufpunkt.
https://www.schafe-sind-toll.com/2024/10/25/2-schafwollkonvent-vom-04-05-12-2024-in-markkleeberg/

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