Schäferei Humpert           
     Kompetenz in Landschaftspflege

Landschaftspflege

Landschaftspflege leisten Schafe überall da, wo sie weiden. Haben sie immer schon getan: so sind viele Landschaftstypen, die wir heute als erhaltenswert erachten, überhaupt erst entstanden. Schaf prägt Landschaft, Landschaft prägt Schaf. Natürliche Wechselwirkung; Evolution, Modifikation und später auch Zucht. 
Schafe stellen Kulturlandschaft (wieder) her und sorgen durch ihren Verbiss dafür, dass lichthungrige Pflanzen- und Tierarten genügend Lebensraum erhalten.
Indem sie Mikroorganismen beste Lebensbedingungen geben, sorgen sie für gute Bodenqualität und Humusaufbau- mit der Beweidung entstehen viele Wurzelverästelungen, die die Wasserspeicherfähigkeiten vervielfachen. Klimaschutz als agrarökologische Dienstleistung.
Bei uns liegen die Schwerpunkte neben dem "ganz normalen" extensiven Grünland
(auf dem vorzugsweise das Winterfutter geworben wird) auf zwei Sorten verschiedenen ausgerichteter Biotope:

 

"Moor-Erwartungsland"
Echte Moore haben wir in dieser Gegend (noch) nicht, wohl aber Feuchtflächen, deren Arteninventar schon (oder immer noch, waren sie doch früher teils vollständig vernässt) sehr vielfältig in diese Richtung weist. Aufgrund der Umgebung sowie der relativen Kleinräumigkeit sind die Möglichkeiten begrenzt - um so intensiver schützen wir die vorhandenen Aspekte.

IMG_0755
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Teiche, die zeitweise trocken fallen, beherbergen reiches Leben
Teiche, die zeitweise trocken fallen, beherbergen reiches Leben
Wie diesen jungen Laubfrosch
Wie diesen jungen Laubfrosch


Kalkmagerrasen
prägen mit ihrer besonders großen Artenvielfalt an Blühpflanzen wie auch geschützten Tierarten unsere gesamte Region. Viele besonders seltene Bewohner haben hier ihre bislang nördlichste Verbreitungsgrenze.
Unsere extensiven Schafrassen verbeißen auf diesen Hanglagen sogar Schlehe und Weißdorn und garantieren nachhaltige Pflege.





Elementare Ergebnisse:

  • die vorhandenen schützenswerten Arten verringern sich nicht weiter oder noch besser: nehmen wieder zu
  • neue Arten siedeln sich an oder kommen wieder zum Vorschein (wie Orchideen, die lange im Boden schlummerten und auf Licht warteten)
  • der nachhaltige Verbiss der Gehölze schreitet merklich voran, so dass immer weniger Maschineneinsatz erforderlich wird
  • Erhalt der Biodiversität (Artenvielfalt, genetische Vielfalt und Biotopvielfalt) im Bereich der zu pflegenden Gebiete wie auch der pflegenden Schafe
Ein Dickkopffalter
Ein Dickkopffalter
Bläuling an Esparsette
Bläuling an Esparsette
IMG_0761
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Ein Blaupfeil - ausnahmsweise sitzend
Ein Blaupfeil - ausnahmsweise sitzend
Fransenenzian
Fransenenzian
Blindschleiche
Blindschleiche







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